Theorie und Geschichte von Architektur Kunst und Design

Aktuelles

Ausstellung
20.2.2020

Baustelle Bahnhof: Ein Stadtviertel im Wandel

Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr im MucBook, Schillerstraße 3a

Sehr herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde am 20 Februar um 19 Uhr in die Räume von Mucbook in der Schillerstraße 3a ein.

Nicola Borgmann Achitekturgalerie München
Doris Hallama TU München
Anne Gericke Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft München
Moritz Auer Auer Weber Architekten BDA
Karnik Gregorian Journalist, Dokumentarfilmer und Theater-Regisseur

MucBook, Schillerstraße 3a

Mit der Baustelle und dem vorgesehenen Neubau des Hauptbahnhofs verändert sich nicht nur die Bahnhofsinfrastruktur sondern auch das Stadtviertel um sie herum. Im Kontext dieser Transformation wurde das südliche Bahnhofsviertel zum Objekt einer fotografischen Auseinandersetzung. Die entstandenen Bilderserien sind zugleich Bestandsaufnahme und stoßen eine Beschäftigung mit jenen Orten, Lokalen, Treffpunkten – Zwischenräumen und Alltagsorten – an, die spezifischer Teil des Viertels, gleichzeitig durch den Bahnhofsneubau tendenziell im Verschwinden sind. Die Fotografie wird zum Mittel,um die Geschichten, Möglichkeiten und heterogenen Zustände dieser Räume zu ergründen, Diskussionen zu eröffne und Position zu beziehen.

Fotografien von: Luisa Amann, Valentina Bauer, Sophia Brauner, Elena Englmann, Kayo Färber, Benedikt Gierl, Luisa Holm, Johanna Huhle, Luisa Knopf, Niklas Lenz, Cedric Lomeier, Anna Lüßmann, Vitus Michel, Sophia Miebach, Juri Nitz, Constantin Schindler, Stephanie Schrödter, Silvia Stitzinger, Leonhard Thumann.

In Kooperation mit der Architekturgalerie München und der TUM, Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design, Doris Hallama, Isabel Mühlhaus (Fotografin). Partner: MucBook

Doppelausstellung
21. Februar – 27. Februar, MucBook, Schillerstraße 3a
21.- Februar – 27. Februar, Architekturgalerie München im BUNKER, Blumenstrasse 22

Talk
4.12.2019

XEROX IDEOLOGY

Leonid Slonimskiy, founding partner of KOSMOS architects, will talk about the work of his virtual office: real and speculative projects of buildings, and of the public spaces they create. The talk will raise questions about the role of image and representation in architecture: both in projects and in physical spaces.

Subsequent to the lectures on architectural presentations in the previous semester, the current lecture series "Xerox Ideology" is focussing on further architecture formats, questioning different forms of representation and their critical potential.

The event is organized by Elena Markus (TUM/Agentur für Architekturarbeit)

Nigeria Exkursion
30.11.- 5. 12.2019

Organisation: Dr. Sahra Hegenbart und Prof. Dietrich Erben

Guest Seminar 2019

POLITICISING TRAUMATA?
Contemporary art practice in South Africa viewed against the backdrop of multidirectional memory.

The seminar will take place from 5 until 8 March 2019 (times and venues to be announced in due course) and includes a field trip to selected art galleries in Cape Town.

Vorträge
Begleitend zu einem Kunstgeschichte-Seminar sprechen im Wintersemester 19/20 Fotograf*innen über ihre Arbeiten sowie die Herangehensweisen in ihren Fotoprojekten. Die "Positionen der Fotografie" werden organisiert von unserem Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design.

26.11.2019
Fotografische Perspektiven II
Paula Markert: Dokumentarfotografie

Paula Markert (*1982) studierte Fotografie in Hamburg und Barcelona. Als freie Dokumentarfotografin setzt sie neben ihren Auftragsarbeiten für Magazine und Zeitungen eigene, freie Projekte um, die sich mit gesellschaftlich und politisch relevanten Themen beschäftigen und den Menschen im Kontext seiner emotionalen Beziehungen und den Strukturen seines sozialen Umfeldes untersuchen. Ihre Arbeiten werden national und international ausgestellt und wurden mehrfach ausgezeichnet.

18.11.2019
Fotografische Perspektiven I
Zara Pfeifer: Du, meine konkrete Utopie wurde

Zara Pfeifers Serie Du, meine konkrete Utopie wurde 2017 im Kerber Verlag veröffentlicht, ausgezeichnet und in Europa und den USA ausgestellt. In ihren Langzeitprojekten nimmt sie neben einer beobachtenden Rolle einen aktiven Part ein: ob am Sozialleben in Alterlaa oder als LKW-Beifahrerin auf einer Route durch Europa. Pfeifer studierte Architektur und Fotografie, in ihren Arbeiten werden räumliche und soziale Phänomene thematisiert. Neben der Fotografie kommunizieren Filmaufnahmen, Mappings und Vorträge ihre Erkundungen.

Wien Exkursion
13.-16. Juni 2019

zum Seminar Größer wohnen! Dimensionen des Wohnens in Wohnmaschinen und Großwohnsiedlungen
Organisation: Dipl. Ing. Mag. Doris Hallama, Dr. Tobias Zervosen

Vernissage
15.11.2018

Die Ausstellung „SiedlungsRequiem“ setzt sich mit dem schwierigen Begriff der Siedlung auseinander. Die Entwicklung einer architektonischen wie auch städtebaulichen Kategorie ist nicht von der historischen Genossenschaftsbewegung und ihren Idealen zu trennen. Im Laufe des langen zwanzigsten Jahrhunderts erwies sich der vage Begriff der Siedlung als architektonischer Klebstoff für gemeinschaftliche Zusammenschlüsse: ein fester Bestandteil des modernen Bauens, eine autarke, in sich abgeschlossene stadtfeindliche Formation.
Die babylonische Collage der Ausstellung repräsentiert den Siedlungsgedanken als eine Architektur der Brüche: zwischen autoritären und emanzipatorischen Absichten, zwischen Utopie und Ruine, zwischen heroischen Idealen und unheimlichen Heimatfantasien. Einst galten Siedlungen als die Antwort auf die Wohnungsfrage. Heute fragen wir mit Blick auf die Vergangenheit: Wie ist es möglich, sich von dem Konzept der Siedlung produktiv zu verabschieden?
Siedlungsrequiem, Lothringerstraße 13

Panel 02
02.10.2019

Preußen-Komplex: Das Berliner Humboldt Forum und sein Umfeld

Ein Forum ohne Dialog?
Eine Wunderkammer des Misslingens multidirektionaler Erinnerungspolitik

In der klassischen Antike bezeichnete der Begriff des Forums eine Plattform für
einen öffentlichen Dialog. Der Dialog stellt im Sokratischen Sinne einen Prozess des
dialegesthai dar, während dessen verschiedene Akteure durch den Austausch konfligierender Perspektiven ihre eigenen Ansichten kritisch hinterfragen und dadurch
möglicherweise neue Sichtweisen gewinnen konnten. In der Gegenwart ist der Begriff
des Forums scheinbar nicht mehr unmittelbar an den des Dialogs gebunden. So
suggeriert bereits die Namensgebung des Humboldt Forums den Anschluss an eine
durch die Brüder Humboldt geprägte Denktradition, was einem offenen Dialog gleichsam
diametral entgegengesetzt ist.
In meinem Vortrag möchte ich untersuchen, ob der Dialog als zentraler Aspekt
eines Forums am Humboldt Forum realistisch umgesetzt wird bzw. werden kann.
Eine Analyse der Architektur des Humboldt Forums im Berliner Schloss, des bisher
bekannten kuratorischen Konzepts und des Umgangs mit Kritiker*innen unterstützen
meine Hypothese, dass die Realisierung des Humboldt Forums vielmehr einer
Wunderkammer des Spektakels gleicht als einem Versuch der Herstellung eines
Dialogs. Die Verweigerung der Dialogizität ist besonders problematisch in Zeiten
zunehmender populistischer Tendenzen, die mit einem Verlust an Öffentlichkeit
einhergehen. Zur »Rettung« der Öffentlichkeit als eines zentralen Moments der
Demokratie bedarf es jedoch einer neuen Dialogfähigkeit. Wie könnte das Humboldt
Forum dazu beitragen?
Mit Rekurs auf Michael Rothbergs Konzept der multidirektionalen Erinnerungspolitik
möchte ich für einen Ansatz plädieren, der durch die Auseinandersetzung mit
multiplen Perspektiven und Narrativen eben solche Dialoge und Sichtweisen fördert,
die charakteristisch für ein Forum der Gegenwart sein sollten.
 

summerterm 2019

THE ARCHITECTURE OF DEMOCRACY
Inspirations from the Global South

Which role do art and architecture play in the implementation of democratic structures? Recent grass-roots movements in African states, such as Burkina Faso and Uganda, have utilised artistic strategies to overthrow corrupt politicians and formulate visions for justice, tolerance and freedom of speech in their respective countries. In other countries, such as Nigeria and Rwanda, architects have developed spaces for the realisation of central democratic values, e.g. dialogue, communal participation, active citizenship and collective belonging. This lecture series aims to provide a platform to discuss inspirational art and architecture projects in the Global South. This will illuminate the contribution of artists and architects in processes of facilitating environments for democratic engagement.

Vorhoelzer Forum

Brüssel und Gent Exkursion
29.11. - 02.12. 2018
zum Seminar Global, regional, alltäglich. Architektur zwischen Neighborhood und Globalization
Organisation: Dipl.- Ing. Mag. Elena Markus und Prof. Dietrich Erben

 

Vernissage
20.Juli. 2018

INFRASTRUKTUREN
Orte der Technik in München

Infrastrukturen, Technik, Orte der Transformation - was scheinbar nur Technisches ist, meist kritiklos akzeptiert und häufig übersehen wird, wurde zum Objekt einer fotografischen Auseinandersetzung von Studierenden am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design, TUM, anhand von 30 Infrastrukturobjekten. Wo die Fotografie über die Abbildung des vordergründig Sichtbaren hinausgeht, wird sie zum Mittel, um die Geschichten, Möglichkeiten und heterogenen Zustände dieser Räume zu ergründen. Die Fotografen der Bildserien blicken nicht unbefangen - sie forschen, eröffnen Diskussion, beziehen Position. Seminarleitung: Doris Hallama und Fotografin Isabel Mühlhaus. 

Fotografien von: Nora Blattmann, Johannes Bohn, Liyan Cai, Lorena Cirillo, Jakob Deffner, Philine Faßbender, Samuel Frank, Max Gicklhorn, Paul Haas, Regina Hofbauer, Sebastian Hofer, Nina Hofmann, Luisa Holm, Johanna Holz, Robin Host, Franziska Kulinski, Franziska Ibold, Maximilian Jost, Lars Kumpfert, David Kupka, Max Lieser, Sara Lipponer, Theresa Mayr, Sophia Miebach, Peter Rait, Maria Rau, Philip Schneider, Verena Sepp, Lilly Thomas, Laurids Trapp, Daniela Ulrich, Sebastian von Rosen

BUNKER, Architekturgalerie München, Blumenstrasse 22

Vorträge 
Fotografische Perspektiven.
Im Rahmen des Seminars Kunstgeschichte Transformationen. 30 Infrastrukturen München, sprechen zwei FotografInnen über ihre Blicke auf Stadt und Infrastruktur sowie die Herangehensweisen in ihren Fotoprojekten.

12.06.2018
GREGOR SAILER – „Closed Cities“ und „The Potemkin Village“

Der österreichische Fotograf Gregor Sailer spricht über sein aktuellstes Projekt „The Potemkin Village“ sowie das dokumentarische Langzeitprojekt „Closed Cities“. In beiden Arbeiten zeigt Sailer architektonische Erscheinungsformen, die von politischen, militärischen und wirtschaftlichen Motiven angetrieben werden. 
„The Potemkin Village“ eröffnet Zugang zur Welt der Fakes, Kopien und Kulissen und stellt diese mitunter absurden Auswüchse unserer heutigen Gesellschaft in Frage. Mit „Closed Cities“ ermöglicht Sailer die Sichtbarkeit von geschlossenen Stadtformen in unterschiedlichsten Ländern, die eine verborgene Existenz führen. Diese zeitlich begrenzten Siedlungen, Orte der Rohstoffförderung, Militäranlagen, Flüchtlingslager oder »Gated Communities« repräsentieren dabei in konzentrierter Weise Aspekte, die die Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschäftigt: schwindende Ressourcen, politische Konflikte, oder das Bedürfnis nach uneingeschränkter Sicherheit. 

23.05.2018
BETTINA LOCKEMANN – künstlerisch konzeptionelle Dokumentarfotografie

Die Arbeiten von Bettina Lockemann spielen mit dem absichtlichen Missverstehen der Betrachter und mit dem, was sie vermeintlich schon zu kennen wissen. Sie thematisieren die Grenzen des Sichtbaren, indem sie die Grenzen des Mediums herausfordern. (Hans Dieter Huber, 1999)

summer term 2018

PERSPECTIVES IN PLURAL 
Collaborating Cultures Negotiating Identities

Processes of collaboration encourage the negotiation between different concepts of identities. At the same time, might collaboration itself be constitutive

for a feeling of belonging, an experience of identity? Is there something like collaborative identity? This lecture series investigates how the plurality of perspectives, shaped by a diversityof cultural, national and social experiences, integral to collaboration, e.g. in artist collectives, leads to novel, constantly shifting identities that are no longer tied to national backgrounds. What can we learn from transnational artist groups such as the Blue Rider Movement in times of emerging populism demanding a clearly fixed national identity? More broadly, what is the link between the arts and processes of identity construction? Recent projects, such as the Humboldt Forum in Berlin, have highlighted the dilemma that identity still appears to be  tied to a form of national belonging and creative production. Without an awareness of identity politics, however, the perspectives of non-Western minorities will till be marginalised. What should a museum hat enables the presentation omultiple perspectives be like? Is there way for identity to be global and local at the same time?

LENBACHHAUS

Vortrag und Gespräch mit Hanspeter Kirsch
15.01.2018

Wie „funktionierte“ Architektur zu Zeiten der DDR?
Erfahrungen eines Stadtarchitekten
ehem. Stadtarchitekt Schwedt, Jena und Magdeburg, ehem. Mitglied der Bauakademie

 

Tagung

05. - 07. Oktober 2017

Technik als ästhetisches Problem Donnerstag
Vorhoelzer Forum in der TU München.

Stuttgart Exkursion, Kunstverein Wagenhallen
2017
 

 

Offenes Seminar
27.10.2017 - 9.2.2018

eine Forschungsreise zu "Frank Bowling: Mappa Mundi"
im Haus der Kunst

Polen Exkursion
2016

zum Seminar Aufbruch und Zusammenbruch. Architektur im Jahrhundert der Geschichtsbrüche

Organisiert von Prof. Dietrich Erben und Dr. Annika Wienert

Exkursionen
Fotos©Isabel Mühlhaus