Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege

Jahresausstellung, Foto: Matthias Kestel


Um die mannigfaltigen Herausforderungen der Zukunft zu bestehen muss die Stadt dichter werden. Das kann nicht nur durch Neubau geschehen. Die Aufgabe wird auch sein bestehende Bestände zu verdichten und dabei gleichzeitig auf einen entsprechenden Standard zu bringen.

Vor diesem Hintergrund bearbeiten die Studenten an der Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege ausschließlich Projekte bei denen es um Umbau, Anpassung im Bestand und Sanierung geht. Aber mehr noch als ein Bezug zu einer zukünftigen Praxis verfolgt die Beschränkung auf Umbauprojekte ein didaktisches Ziel.
Die Vorgaben und Bedingungen eines Bestandes zwingen die Bearbeiter zum Hinterfragen ihrer eigenen Ideen und zum Anpassen der erlernten Vorgaben an nicht selbstgewählte Situationen. Die Beschäftigung mit Bestand soll nicht als Beschränkung erfahren werden sondern als Generator neuer Lösungen.

Die Studenten werden angehalten ihre Arbeiten alle mit der gleichen Aquarell-Technik darzustellen. Dies hilft eine Diskussion über Darstellungsarten zu vermeiden und zu einem tatsächlichen Austausch über Architektur zu kommen. Darüberhinaus versucht der Lehrstuhl so mittelfristig ein akademisches Darstellungsmedium wiederzuentdecken und weiterzuentwickeln. 

 

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