Projekt MA (Konzeptioneller Entwurf eines Gymnasiums in München nach skandinavischen Vorbild) (Übung)

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
  • Mikala Holme Samsoe
  • Hannelore Deubzer
Umfang6 SWS
SemesterWintersemester 2018/19
UnterrichtsspracheDeutsch

Termine

Lernziele

- Ein architektonischer Entwurf für ein Gymnasium in München. - Ein Learning Journal - Eine Reihe von Skizzen (Zwischenabgaben) die in einem Buch gebunden werden, um den Prozess zu dokumentieren.

Beschreibung

Gastprofessorin: Mikala Holme SamsØe Konzeptioneller Entwurf eines Gymnasiums in München nach skandinavischen Vorbild Erstellung eines konzeptuellen Entwurfs für ein neues Münchener Gymnasium, welches den Schwerpunkt auf Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit setzen möchten. Wie kann Architektur Lernprozesse fördern? Wie kommunizieren und vermitteln wir architektonische Ideen? Wie ist die Relation der Räume in einem Gymnasium zueinander und zu ihrer Umgebung? Aus welchen Materialien sind sie konstruiert, und wie? Die übergeordnete Frage im Laufe des Seminars ist, in welcher Art und Weise kann Architektur zu einer ästhetischen und nachhaltigen Entwicklung von unsere Gesellschaft beitragen? Im Bezug auf Schulen ist die Frage aktuell, da Bayern in diesen Jahren intensiv in Schulneubauten sowie Renovierungen investiert. Der konzeptuelle Entwurf für das Gymnasium, hat seinen Ausgangspunkt in einer sorgfältigen Kontextanalyse. Studierende bekommen eine Einführung von unterschiedlichen theoretischen Ansätzen dazu was Kontext sein kann. Sie üben wie Kontextanalyse in Architektur transformiert werden kann. Wir werden in diesem Zusammenhang auch die „United Nations Sustainable Goals“ als Beispiel für einen relevanten Kontext in der Architekturwelt behandeln. Die Studierenden werden individuell an ihrem Entwurf für das Gymnasium arbeiten und machen wöchentliche Übungen in zum Thema Kontext - Physischer Kontext – das Grundstück in München - Gesellschaftlicher Kontext: United Nations Sustainable Goals - Pädagogischer Kontext – Studien von Lernräumen (besonders in Skandinavien). Methodischer Ansatz: Wir treffen uns einmal in der Woche und machen gemeinsam eine Kurz Übung oder Warm Up, um dabei Schritt für Schritt das architektonische Konzept für das Gymnasium zu entwickeln. Die Studierenden werden sich dabei aktiv in der Interaktion, Reflektion, sowie der Produktion von Arbeitsergebnissen beteiligen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeitszeit – und erwarten - eure Neugier und Engagement. Um die Tage gemeinsam zu bestreiten wird sowohl morgens als auch abends eine Reflexion in Form eines Check-In/Outs gemacht. Studierende werden systematisch auf praktische Methoden wie Handskizzen und Diagramme vorbereitet, die für den Prozess der Analyse, den Entwurfs als auch die Kommunikation der Entwurfsidee genutzt werden sollen. Du lernst dein Projekt klar in Diagramme und Zeichnungen aufzuarbeiten und anderen das „Warum?“ zu erklären. Jede Studierende macht ein Learning Journal, um die intellektuelle Entwicklung festzuhalten. Die Idee dabei ist, dass Studierende die Wahl ihrer Methode reflektieren, ihre Teamarbeit stärken und üben ihre Ideen klar zu kommunizieren.

Inhaltliche Voraussetzungen

Grundkenntnisse aus den Projektarbeiten und Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums.