Der Raum - Das Bad

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Industrial Design

Laufzeit:
07/2014 - 08/2015

Beteiligte Mitarbeiter:
Prof. Fritz Frenkler, Wotan Wilden

Kooperationspartner: 
Faddersen Architeken Industriepartner, Villeroy & Boch, KERMI, HANSA, Pressalit Care, JUNG, ambright, Küffner, The Caretakers, Koordination: iF UNIVERSAL DESIGN

Forschungsziel:  
Auf Impuls von Eckhard Feddersen trifft sich am 3. September 2013 in Berlin das Kernteam des Projektes „Das Bad – der Raum“. Eckhard Feddersen formuliert gemeinsam mit Prof. Fritz Frenkler die Aufgabe: Es soll insbesondere um die Fragestellung gehen, inwieweit es möglich ist, im Bestand der Wohnungswirtschaft im Sinne des Universal Design wirtschaftliche Sanierungskonzepte zu entwickeln, die möglichst breiten Nutzergruppen von Jung bis Alt gerecht werden. Der erste Schwerpunkt des Vorhabens soll in der Evaluierung des Raumes „Das Bad“ liegen.

Kurzbeschreibung:
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels fehlt Wohnraum, der den Anforderungen aller Generationen, insbesondere denen älterer Menschen, gerecht wird. Schätzungen gehen von mindestens 2,5 Millionen Wohnungen nur in Deutschland aus, die umzubauen sind. Meistens besteht der größte Anpassungsbedarf in den Badezimmern. Auf Initiative des Lehrstuhls für Industrial Design Prof. Fritz Frenkler (TUM) und Feddersen Architekten erarbeitet die Forschungsgruppe nutzerorientierte und preisbewusste Lösungen für den generationengerechten Umbau kleiner Bäder. Unter dem Dach der iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH innerhalb des iF Industrie Forum Design e.V.* finden sich Initiatoren und Partner aus der Industrie in einer neuartigen Kooperation zusammen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Mehr Komfort für alle! Die multidisziplinäre Gruppe hat Ideen im Forschungslab des Lehrstuhls für Industrial Design an der TU München zusammengeführt und in einer Nutzeranalyse überprüft. Das ausgestellte Musterbad zeigt den Stand der Forschungsarbeit. Einen Schwerpunkt der Untersuchungen bilden die Bedürfnisse älterer Menschen, denen eine Anpassung des Badezimmers mehr Sicherheit und unauffällige Unterstützung bietet. Im Sinne des Universal Design wird dabei nach pragmatischen Lösungen gesucht, die Menschen aller Altersgruppen mehr Komfort bieten und die Wohnqualität erhöhen.