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Digitalisierung und Architektur

19.12.2017

Dekan Prof. Andreas Hild und Stefan Behnisch, Gastprofessor an der Fakultät für Architektur, sprechen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Bauwelt über die Auswirkung der fortschreitenden Digitalisierung für Architekten.


Fotos: Andrea Altemüller

Fokus des Interviews ist die Frage, wie Building Information Modeling (BIM) das Arbeiten in Architekturbüros verändert. Dabei zeigt sich, wie unterschiedlich Büros das Programm je nach Bauaufgabe verwenden. Während Andreas Hild beim Bauen im Bestand meist von Anfang an mit BIM arbeitet und sein Büro auch auf das Arbeiten mit BIM umstrukturiert hat, plant bei Stefan Behnisch bei Neubauten noch 50 Prozent in 2D.

Für die Zukunft prophezeien die Architekten ein stärkeres Zusammenwachsen von Planung und Bauleitung sowie eine Umstrukturierung von Leistungsphasen im Bau. In den USA ist es bereits gängig, dass unterschiedliche Firmen, die am Bauprozess beteiligt sind, im selben BIM-Modell arbeiten. Letztendlich sind, so Hild, „Änderungen im Bereich der Architektur nie gefährlich für die Architektur, immer nur für die Architekten.“

Das Interview mit dem Titel „Die Digitalisierung verändert die Art, wie Architekten arbeiten. Ob sie die Architektur verändert?“ führten Boris Schade-Brünsow und Jan Friedrich. Das Ausgabe der Bauwelt 25.2017 erschien am 15.12.2017.

Im selben Heft erschien ein Artikel über die Sanierung des BayWa-Hochhauses, die vom Architekturbüro Hild und K mithilfe von BIM durchgeführt wurde.