Die Fakultät im Bayerischen Rundfunk

Diese Woche erscheinen zwei Filmbeiträge auf BR-alpha: Die Zukunft der Städte mit Prof. Sophie Wolfrum am 27. Juli 20:15 Uhr und Das Architekturstudium an der TUM am 26. Juli 16:00 Uhr


Bild: Projekt LeWitt in Sendling, München - Vincent Bowmann

 

alpha-Forum Wissenschaft 
Zukunft der Städte - Die Stadt der Zukunft 
am 27. Juli 2011 um 20.15 Uhr [BR-alpha] 

In wohlhabenden Regionen Deutschlands ist der Zuzug in Städte wie Hamburg, Stuttgart oder München ungebrochen, dagegen ist vor allem im Osten der Republik eine entgegengesetze Entwickung zu beobachten. Wie reagiert die Stadtplanung auf diese Phänomene und welche Ideale verfolgt sie heute, nachdem Leitbilder wie die autogerechte Stadt oder die möglichst strikte Trennung von Wohnen und Arbeiten überholt sind? Mit Prof. Sophie Wolfrum und TUM Affiliate Distinguished Professor Albert Speer. 
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-forum/alpha-forum-alpha-forum-wissenschaft-gespraech-ID1310562406609.xml


alpha-campus Das Hochschulmagazin
Das Architekturstudium an der Technischen Universität München
am 26. Juli 2011, um 16.00 Uhr
 [BR-alpha] 
Eines vorneweg: Wer Architektur an einer bayerischen Universität studieren will, der muss nach München an die TUM. Hier gibt es die bayernweit einzige universitäre Ausbildung für angehende Architekten. Dafür ist sie exzellent und vielseitig und forschungsnah, erfordert aber auch eine hohe Leistungsbereitschaft und ist mit großer Arbeitsintensität verbunden.

Derzeit laufen die letzten Diplomjahrgänge aus. Die ersten Bachelorstudenten kommen im Herbst ins fünfte Studiensemester und haben bereits Grundlagen der Architektur gelernt: Entwerfen und Gestalten, Bautechnik, Theorie und Städtebau. Sie führen ein Leben zwischen Skizzenblock, Modellbau, rechnergenerierten Formen und abschliessender Präsentation, der öffentlichen Kritik durch Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter.

Jetzt heißt es Koffer packen und für ein Jahr ab ins Ausland! Das einjährige Auslandsstudium ist  fester Bestandteil der vierjährigen Grundausbildung in München. Es soll die Persönlichkeit der Studierenden reifen lassen, Sicherheit im Umgang mit anderen Kulturen geben und den Blick für internationale Jobs schärfen. Denn eines ist klar, der Arbeitsmarkt für Architekten in Deutschland bleibt angespannt. Die sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen stellen weltweit neue Anforderungen an das Berufsbild des Architekten. Die Ausbildung als Gestalter von gesellschaftlichen und räumlichen Prozessenist allerdings auch in zahlreichen verwandten Bereichen und Berufsnischen erfolgreich einsetzbar.

Die Gründung eines Unternehmens mit einer selbst entwickelten Dienstleistung oder Technologie verheißt die größtmögliche Unabhängigkeit von Arbeitsmärkten. Architekten waren schon immer Unternehmer.

Die Fakultät Architektur der Technischen Universität hält mit zweijährigen Masterstudiengängen für Architekturabsolventen dagegen. Sie fördern einerseits eine individuelle Spezialisierung, wie etwa im Studiengang ClimaDesign, wo es um ingenieurwissenschaftliche Lösungen von Energiefragen im Bauen geht. . Auch sucht man den Schulterschluss mit anderen Fakultäten an der TUM. Etwa im Bereich Industrial Design, wo Maschinenbauer, Wirtschaftswissenschaftler und Architekten Hand in Hand arbeiten.

„Die Universität ist ein Ort, an dem man wachsen sollte. Ein Student soll sich leiten lassen von der Frage: Wofür kann ich eine Leidenschaft spüren?“, so Regine Keller, Dekanin der Fakultät für Architektur der TU München.

Nicht jeder hat den Mut, so frei an die Sache ranzugehen, aber wer die Augen offen hält, findet seine Nischen an der Fakultät für Architektur der TUM. Und hat gute Chancen, in einem Lieblingsfach zu einem erfolgreichen Gestalter von gesellschaftlichen und räumlichen Prozessen  zu reifen.

Quellen: Bayerischer Rundfunk, Barbara Weber und TUM Fakultät für Architektur