Erfolg von Studierenden der Fakultät bei dem Concrete Design Competition 2020/2021 FORM-WORKS

Drei Studierende von der Technischen Universität München erhielten eine Anerkennung für ihr Projekt „Intelligente Ruine“.

Schnittmodell im Maßstab 1:50 von den Studierenden Ayoub Azzabi, Goran Travar und Vanja Jovancic

Die interdisziplinär besetzte Jury bewertete 49 Forschungs- und Entwurfsarbeiten, die von Studierenden der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Freiraumplanung, Konstruktiver Ingenieurbau, Produktdesign und Medienkunst eingereicht worden waren. Bereits zum zweiten Mal in Folge waren unter den erfolgreichen Entwürfen Studierende der Technischen Universität München. Nachdem im Jahrgang 19/20 Maximilian Blumes Masterthesis am Lehrstuhl für Städtische Architektur den 2. Platz belegte und Marc Mair und Matthias Peterseim eine Anerkennung für ihr Masterprojekt am Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten erhielten, ging die diesjährige Anerkennung an Goran Travar, Ayoub Azzabi und Vanja Jovancic von der Technischen Universität München für ihr Masterprojekt  „Intelligente Ruine“, das am Lehrstuhl Städtebau und Wohnungswesen unter der Leitung von Prof. Stephen Bates /Prof. Bruno Krucker im Wintersemester 19/20 entstanden ist.

Der Entwurf „intelligente Ruine“ überzeugt die Jury als eine markante Erscheinung im städtebaulichen Bereich. Der Beton unterstützt dabei die Idee eines Gebäudes, bei dem die Raumstruktur in Ihrer Gegensätzlichkeit eine besondere atmosphärische Qualität hervorhebt.
Die konzeptionelle Robustheit präsentiert Beständigkeit, die Nachhaltigkeit mit sich bringt und erinnert dabei an die Brutalismus Architektur. Die raue Oberfläche des Betons vermittelt dabei etwas kraftvoll Unverwüstliches.
Die Jury würdigt die ikonografische Darstellung und den skulpturalen Ausdruck eines spannenden, eigenwilligen aber sehr charmanten Entwurfs und lobt den guten Beitrag zur aktuellen Architekturdiskussion.

Das Thema des Concrete Design Competition 2020/21 war FORM-WORKS. Im Fokus stand, was Beton seine Form und Gestalt gibt: die Schalung. Robotertechnik, 3D-Druck, Pneumatik, Materialien wie Stoff oder Sand – aktuelle Entwicklungen der Schalungstechnik ermöglichen immer komplexere Formen und Oberflächen, sparen Ressourcen, Arbeitskraft und Abfall. Gesucht waren studentische Projekte, die die Formbarkeit und Wandlungsfähigkeit von Beton als zentrale Materialqualität in den Fokus stellen. Die Eigenschaften des Werkstoffs und seine Anwendungsmöglichkeiten sollten untersucht werden und in überzeugende Entwurfskonzepte übersetzt werden.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und dem Wettbewerb sind auf der Webseite des Concrete Design Competition zu finden.