Auf IT gebaut 2020

Insgesamt fünf Preise gingen beim diesjährigem Wettbewerb "Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft" an Abschlussarbeiten von Studierenden der Technischen Universität München (TUM). Glückwunsch an die Gewinner*innen!


Die diesjährigen Preisträger*innen des Wettbewerbs „Auf IT gebaut“ (Foto © Ed. Züblin AG).

Auf der bautec, der Internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik in Berlin wurden zum 19. Mal die Preise im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ 2020 verliehen. Mit dem Wettbewerb werden herausragende IT-Lösungen für die Digitalisierung der Bauwirtschaft prämiert. Auszubildende, Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie junge Berufstätige haben die Chance, ihre Ideen und Konzepte in die Zukunft der Bauwirtschaft einzubringen. Die Kategorien waren: Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft, Architektur sowie Handwerk und Technik.

Mit der Entwicklung einer Kommunikationsplattform mit adaptiven Detaillierungsstrategien, welche die Effizienz der Entscheidungsfindung in frühen Entwurfsphasen erhöhen könnte, gewinnt Zhiwei Meng den ersten Platz in der Kategorie Architektur. Die Entwicklung des Kommunikationssystems erfolgt dabei durch die Darstellung des optimierten Prozessmodells und die Visualisierung einer Kommunikationsplattform.

Klaudia Jaskula belegt mit dem Tool "Archi-Guide" den zweiten Platz im Bereich Architektur. Das entworfene Tool bietet mehrere Darstellungsmöglichkeiten, mit denen verschiedene Gebäudevarianten untersucht werden können. Ziel dieser Arbeit ist es, ein architektenfreundliches vorlagenbasiertes Bewertungstool für die Variantenbewertung in der frühen Entwurfsphase zu entwickeln.

Den ersten Platz in der Kategorie Bauingenieurwesen belegt Jacqueline Rohrmann mit ihrer Ausarbeitung zum Thema: "Entwurfsoptimierung in frühen Projektphasen - Generative Design in der Projektentwicklung". Ziel der Arbeit ist es, ein Modell des potenziellen Entwurfs zu erzeugen und dieses im Hinblick auf die relevanten Aspekte der frühen Projektphasen zu optimieren.

Lars Hühnken entwickelte in seiner Arbeit das Tool "MindWall". "MindWall" ermöglicht einen schnellen und flexiblen Kommunikationsfluss, welcher durch interaktive Verknüpfungen dynamisch strukturiert und intuitiv navigierbar wird. Zugleich zielt es darauf ab, die Informationsorganisation „barrierefrei“ zu gestalten, sodass jeder am Projektbeteiligte mit seinen bevorzugten Medien ohne Einschränkung oder Einstiegshürden teilhaben kann. Die Arbeit wurde mit dem Sonderpreis der Ed. Züblin AG und dem zweiten Platz im Bereich Baubetriebswirtschaft ausgezeichnet.

Die Masterarbeiten von Zhiwei Meng und Klaudia Jaskula sowie das Masterprojekt von Lars Hühnken wurden am Lehrstuhl für Architekturinformatik der Technischen Universität München entwickelt. Das Masterprojekt von Jacqueline Rohrmann entstand am Lehrstuhl für Computergestützte Modellierung und Simulation der Technischen Universität München.