M.Sc. Urbanistik, Landschaft und Stadt


Der Studienaufbau folgt dem Regelaufbau der Masterstudiengänge an der Fakultät für Architektur. Das Masterstudium mit einer Regelstudienzeit von 4 Semestern umfasst Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule sowie die Master’s Thesis. Es ist im Kern ein Projektstudium, das auf ein- oder zweisemestrigen Studienprojekten basiert. Diese Struktur bildet einen Rahmen, der von den beteiligten Professuren oder auch von den Studienbewerbern selbst mit einer thematischen Fragestellung und einem inhaltlichen und methodischen Programm gefüllt wird, so dass das Studium einen jeweiligen thematischen Kurs besitzt. Es werden so zwei Studienverläufe ermöglicht:

Typ

Bewerbung und Kursthema

Projektform

Thesis

A

eigenes Thema des Studierenden

von den Professor/inn/en  mentoriertes Projekt und Integrationen

frei

B

angebotenes Thema von einzelnen oder mehreren Professor/inn/en

von den Professor/inn/en programmiertes Projekt und Integrationen

frei

Die Studienprojekte finden als individuelle Studios oder in Studioteams statt, in denen fachlich und methodisch interdisziplinär, d.h. analytisch und konzeptionell, an Fragestellungen zu urbanen Landschaften gearbeitet wird. Sie beanspruchen in den mittleren Semestern etwa ein Drittel der Studienzeit und werden durch jeweils einen oder mehrere den Studiengang tragende Professuren betreut. Sie werden durch, je nach Kursthema ausgewählte, ‚integrierte Disziplinen’ ergänzt. Diese repräsentieren spezifische Fächer und werden von entsprechenden Dozenten betreut, aber als Teil der Projektleistung geprüft. Eine erste Ansprache von thematisch infrage kommenden Dozenten zeigte eine große Zustimmung und Bereitschaft zur Mitwirkung an diesem innovativen Konzept (siehe Letters of Intends im Anhang).

Die Pflicht- und Wahlpflichtmodule im ersten Semester dienen der disziplinären Orientierung über die beteiligten Fachdisziplinen Städtebau, Landschaftsarchitektur und Raumentwicklung. Die Pflichtmodule im zweiten und dritten Semester bilden den methodischen Kern des Studiengangs (praktisch - theoretisch - reflektiv). Dabei stellt das Modul ‚Reflektion’ eine Besonderheit dar, weil es überwiegend im Selbststudium einen Überblick über die bisherigen Studienergebnisse entwickeln soll, der zur Master’s Thesis überleitet. Die Wahlpflichtmodule erfassen, ebenfalls auf das Kursthema bezogen, das instrumentelle Feld, strategische und rechtliche Fragestellungen der Urbanistik. Die Wahlmodule dienen der freien Entwicklung interdiziplinärer Perspektiven in raumrelevante Fragen aus dem Fächerangebot der Münchner Universitäten und insbesondere aus dem Angebot der Carl-von-Linde-Akademie der TUM.