Professur für Partizipative Technikgestaltung

Foto: Mirja Busch, 2013


Schwerpunkt der Professur liegt auf zeitgenössische infrastrukturelle Transformationen von Städten und damit einhergehende demokratische Herausforderungen. Weltweit befinden sich Städte unter dem Druck der ökologischen Anpassung, sie streben nach neuen Systemen digitaler Steuerung und Optimierung und erleben das Entstehen alternativer Formen von Infrastrukturgestaltung. In Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen werden diese Prozesse aus drei sich ergänzenden Perspektiven analysiert:

  1. das Infrastrukturelle als relationale Fähigkeit soziotechnischer Gefüge, 
  2. Infrastrukturgestaltung (formell/informell; top down/bottom up) als onto-epistemische Praktik, und 
  3. Dingpolitik als Quelle von Sozialität.

Darüber hinaus werden experimentelle Formate und Plattformen für Prozesse der Partizipation und kollaborativer Infrastrukturgestaltung ausprobiert und implementiert.

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