Professur für Urban Design

© ETH Zürich / Foto: Lara Sciuto, Jan Peters

Laboratory for the Everyday City

Wie wollen wir in Zukunft in unseren Städten leben, und wie sollten wir sie dafür bauen? Sicher ist nur eines: Der kommende Lebensstil wird sich radikal vom gegenwärtigen unterscheiden. Wie genau er aussieht, wird in den nächsten Jahren ausgehandelt. Entsprechend liegt hier auch der Fokus in der Lehre und der Forschung der Professur für Urban Design: Wir verstehen uns als Labor des Wandels.

Wir nehmen dabei bewusst den Alltag in den Blick und nennen uns mit der Neubesetzung im Oktober 2018 „Laboratory for the Everyday City“. Die Wertschätzung des Alltäglichen ist dabei auch Ausdruck der Bedeutung, die wir der Egalitären Stadt – der Stadt, die allen Menschen gleichermaßen gehört – beimessen. Als Städtebauer sind wir der Weiterführung dieses Projekts verschrieben.

Die Professur arbeitet im Wesentlichen in vier Themenfeldern: 1) Die Macht der Konditionen, 2) Die Stadt der Nachkriegszeit als Idee und Projekt, 3) Die kooperative Stadt, 4) Infrastrukturen des neuen Alltags. Forschungsprojekte, Seminare und Entwurfsstudios sind jeweils miteinander verknüpft, stets mit dem Ziel, individuelle, klare Haltungen zur Rolle von Architektur und Urbanistik in der Gesellschaft zu fordern und zu produzieren, die den gegenwärtigen Herausforderungen angemessen Rechnung tragen.