Franz Berberich-Stiftung

"Digitales Werkzeug zur Steuerung und Überprüfung von Nachverdichtungsstrategien", Nils Seifert und Michael Mühlhaus


Die Franz-Berberich-Stiftung wurde 1992 von Dipl.-Ing. Franz Berberich zur Förderung von Wissenschaft und Technik an der TUM errichtet. Besondere Maßnahmen der Stiftung sind die Finanzierung von Gastprofessuren und Gastvorträgen, die Beteiligung an der Finanzierung von Forschungsvorhaben und Ausstattungen. Der Stiftungsvorstand besteht unter dem Vorsitz des Präsidenten/der Präsidentin der TUM außerdem aus der Dekanin/dem Dekan der Architekturfakultät sowie dem jeweiligen Kanzler/der jeweiligen Kanzlerin der TUM.

Der Franz-Berberich-Preis wird getragen von der Franz-Berberich-Stiftung der Technischen Universität München. Mit dem Preis fördert die Fakultät für Architektur jährlich ein herausragendes wissenschaftliches Ergebnis mit Projektcharakter im Nachwuchsbereich (wiss. Mitarbeiter und Studenten). Das Preisgeld beträgt mindestens 2.000 Euro.

Aus einer musischen Familie stammend, studierte Franz Berberich ab 1929 an der damals sogenannten Technischen Hochschule München Architektur u.a. bei Bestelmeyer, Abel, Fischer und Döllgast. Nach dem 2. Weltkrieg war sein Schaffen geprägt von wichtigen Beiträgen zum Wiederaufbau im Bereich des Kirchen- und des Wohnungsbaus. Seit 1968 konnte Franz Berberich gänzlich seinem "Traumberuf" als Bildhauer nachgehen. Zu seinen Werken zählen neben zahlreichen Plastiken auch bemerkenswerte Bronzearbeiten an Münchner Kirchenportalen und Friedhofskapellen.
Franz Berberich starb 1996 kurz vor der Vollendung seines 91. Lebensjahres. Die Architekturfakultät ist ihm zu bleibendem Dank verpflichtet.