Satzung der Dr. Marschall-Stiftung

Präambel

Zum Andenken an meinen Bruder und aus besonderer Verbundenheit zur Technischen Universität München, insbesondere zur Fakultät für Architektur, errichte ich, Dr.-Ing. Horst Karl Marschall, am 7. April 1999 eine Stiftung, die nunmehr folgende Satzung erhält:

Artikel 1: Name, Rechtsstand, Sitz

Die Stiftung führt den Namen "Werner Konrad Marschall und Dr.-Ing Horst Karl Marschall-Stiftung". Sie ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.

Artikel 2: Stiftungszweck

  • 1. Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, indem sie Nachwuchswissenschaftler (Studierende, wiss. Mitarbeiter, Doktoranden) der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München unterstützt.
  • 2. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht: Auszeichnung und finanzielle Förderung von Doktorarbeiten, Publikationsvorhaben, Forschungsprojekten und Abschlussarbeiten von Nachwuchswissenschaftlern (Studierende, wiss. Mitarbeiter, Doktoranden) der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München.
  • 3. Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Artikel 3: Einschränkungen

  • 1. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische oder natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Stiftung fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigen.
  • 2. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung des jederzeit widerruflichen Stiftungsgenusses besteht nicht.

Artikel 5: Stiftungsmittel

  • 1. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben
    a) aus den Erträgen des Stiftungsvermögens
    b) aus Zuwendungen, soweit sie vom Zuwendenden nicht zur Stärkung des Grundstockvermögens bestimmt sind.
  • 2. Sämtliche Mittel dürfen nur für die satzungsmäßen Zwecke verwendet werden.
  • 3. Es dürfen die steuerrechtlich zulässigen Rücklagen gebildet werden.
  • 4. Gewinne aus der Umschichtung von Gegenständen des Stiftungsvermögens sind einer Umschichtungsrücklage zuzuführen, die nach dem Ausgleich von Umschichtungsverlusten dem Stifungsvermögen zugeführt werden können.

Artikel 6: Stiftungsorgan

Einziges Organ der Stiftung ist der Stiftungsvorstand.

Artikel 7: Stiftungsvorstand

  • 1. Der Stiftungsvorstand besteht aus zwei natürlichen Personen, dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Seine Mitglieder sind einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis vertritt der Vorsitzende die Stiftung allein.
  • 2. Dem ersten Stiftungsvorstand gehören an:
    Dr.-Ing. Horst Karl Marschall und Dr. Klaus Hinrich Wiegand
    Ihre Amtszeit ist nicht befristet.
  • 3. Die Mitglieder des Stiftungsvorstandes benennen rechtzeitig einen Nachfolger für den Fall ihres Ausscheidens und teilen dessen Einverständnis der Stiftungsaufsichtsbehörde mit. Wenn das Benennungsrecht nicht ausgeübt wird, geht es auf die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München über.

Sonstiges:

  • Das Stiftungskapital wird von einem professionellen Wirtschaftsprüfer verwaltet, der die Stiftungsaufsicht jährlich zu informieren hat.
  • Der jeweilig amtierende Dekan der Fakultät für Architektur gehört automatisch dem Stiftungsvorstand an