anticache

„Warum Aquarell?“

04.12.2017

In der aktuellen Dezember-Ausgabe der Bauwelt thematisieren Prof. Andreas Hild, Lena S. Grüner, Barbara Brinkmann und Andreas Wolf Schulze von der Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege sowohl die Geschichte und Wiederentdeckung, als auch die heute sinnvolle Anwendung des Aquarells für Entwürfe in der Lehre.


Das Hochvolthaus der TU München und die Fassade eines Wohnhauses in München. Linkes Handaquarell: Anna Maria Mayerhofer; rechtes: Nina Burri.

Der Beitrag „Warum Aquarell?“ im Thementeil „Digital per Hand“ skizziert die Übertragung der alten akademischen Darstellungstechnik der Aquarell-Lasur in das digitale Darstellen von Architekturentwürfen. Bereits im 18. Jahrhundert waren erste Aquarelle mit Architekturmotiven entstanden. „Es ist reizvoll, dieses Erbe aufzunehmen, auch um auszuloten, wie moderne rechnergestützte Zeichentechniken im Sinne dieser Tradition weiterzuentwickeln sind.“, schreibt Prof. Andreas Hild. Im Verlauf des Semesters erstellen die Studierenden der Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege handgefertigte, texturierte Entwürfe nach einem bestimmten Aquarellfarbkodex. Die technisch-atmosphärische Zeichnungen dienen anschließend als Grundlage für eine Übertragung in digitale Darstellungsweisen.

Zur aktuellen Bauwelt 24.2017