Architekturmuseum Schwaben

Ausstellungsraum 1 (Fotografie: Sigrun Lenk)

 

Das Architekturmuseum Schwaben wurde 1995 in Augsburg als Außenstelle des Architekturmuseums der Technischen Universität München gegründet. Finanziert wird das Museum durch die Arno-Buchegger-Stiftung.

Den Grundstock des Stiftungsvermögens bilden Häuser im Thelottviertel, einer Augsburger Gartenvorstadt, die Sebastian Buchegger, der Vater des Stifters, ab 1905 erbaut hatte. Das Buchegger’sche Wohn- und Geschäftshaus wurde 1994/95 nach denkmalpflegerischen Maßgaben saniert und für eine museale Nutzung mit repräsentativen Ausstellungsräumen, Bibliothek und Archiv ausgestattet. Das Architekturmuseum Schwaben versteht sich als lebendiger Mittelpunkt des Architekturgeschehens.

Seine zentrale Aufgabe ist die Vermittlung von Architektur an eine breite Öffentlichkeit. Das Jahresprogramm umfasst eine Reihe von Wechselausstellungen, die historischen und aktuellen, lokalen und überregionalen sowie klassischen und experimentellen Architekturthemen gewidmet sind. Junge wie auch etablierte Architekten finden hier ein Forum. Begleitend zu den Ausstellungen finden Führungen, Vorträge, Architekturgespräche und Sonderveranstaltungen statt.

Zur Erforschung und Dokumentation der regionalen Baukultur werden am Architekturmuseum Schwaben außerdem die Nachlässe der wichtigsten Architekten Schwabens sowie Plansätze bedeutender Bauten gesammelt, archiviert und wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten liegen in den Publikationen der hauseigenen Schriftenreihe vor. Seit seinem Bestehen hat sich das Architekturmuseum Schwaben als Ausstellungshaus und wissenschaftliche Institution profiliert und findet von Seiten des Publikums wie auch in Fachkreisen Anerkennung.